Markteinschätzung

» Wohnen, betreuen, pflegen –
Sozialimmobilien haben Zukunft.

Wir beobachten die demografische Entwicklung und verstehen die Märkte.

SeniorinLaptopDie Alterung unserer Gesell­schaft stellt uns vor enorme Heraus­forderungen. "Die Zahl der über 85-Jährigen, d. h. die Gruppe mit der höchsten Pflegewahr­scheinlichkeit, wird bis zum Jahr 2050 um über 4 Mio. auf gut 5,5 Mio. Menschen ansteigen. Allein die Gruppe der über 90-Jährigen, mit einer Pflegequote von derzeit über 60 %, wird in dieser Zeit um 500.000 Personen zunehmen.“*

Marktanalysen belegen für die kommenden Jahrzehnte den Trend zu einem höheren und intensiveren Versorgungsbedarf. Um rund 6 % ist die Zahl der Pflegebedürftigen in nur zwei Jahren (Ende 2005 bis Ende 2007) auf 2,25 Mio. Menschen gestiegen. Eine aktuelle Studie der Deutschen Bank prognostiziert unter realistischen Annahmen eine weitere Zunahme bis 2050 auf über 4 Mio. Menschen*:

„Dabei wird sich der „Heimsog-Effekt“ verstärken, da das informelle Pflegepotential, das die Zahl der häuslich versorgten Pflegefälle bestimmt, nach 2025 demographisch bedingt merklich abnimmt. Damit lässt sich der bisherige Grundsatz - häusliche vor stationärer Pflege - nicht mehr halten...“*

Fachleute haben wiederholt gewarnt und auf die mit dieser Entwicklung verbundenen Herausforderungen hingewiesen. Dennoch kam das Problem der Versorgung mit zeitgemäßen Pflegeeinrichtungen in der öffentlichen Diskussion lange Zeit viel zu kurz. Erst seit einigen Jahren können sich die Experten Gehör verschaffen. Ursache für den Wandel sind verbesserte Investitions- und Finanzierungsrahmenbedingungen, die seither auch private Investoren anziehen.

Die Wachstumschancen in diesem Marktsegment werden zunehmend erkannt. Der Vergleich mit anderen Anlagen zeigt: Bei Seniorenimmobilien können sowohl die langfristige Rentabilität als auch die Anlagesicherheit attraktiv gestaltet werden.

* Deutsche Bank Research, Demographie Spezial, Deutsche Pflegeversicherung vor massiven Herausforderungen. 30. März 2009, S. 1